Homepage des Städtepartnerschaftsvereins Ibbenbüren e. V. - Arbeitsgruppe Gourdon
Städtepartnerschaft - Jumelage Ibbenbüren - Gourdon
 Foto Brigitte Striehn
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Archiv - Pressespiegel/Revue de la presse 2004


Presse



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IVZ vom Freitag, 26. März 2004 Starthürden wurden schnell überwunden
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La Dépêche du Midi vom 15. Juni 2004 Trois jours riches en échanges musicaux
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IVZ vom Mittwoch, 07. Juli 2004 "Musik lässt die Welt sich schneller drehen"
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IVZ vom Freitag, 16. Juli 2004 Manche Combos waren kaum wiederzuerkennen



Presse Pfeil IVZ vom Freitag, 26. März 2004 - Starthürden wurden schnell überwunden

Ibbenbüren. Die Aktivitäten des Vereins zur Pflege und Förderung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen sind vielfältig. Das war das Fazit der ersten zwei Jahre seines Bestehens.
Vorsitzender Heinrich Unland berichtete während der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend, dass nach den erforderlichen Satzungsänderungen der Verein im Vereinsregister eingetragen worden und die Gemeinnützigkeit bestätigt worden sei. Er bedankte sich bei der Stadt Ibbenbüren für die Zuwendungen, ohne die die Arbeit nicht fortgesetzt werden könne. Bürgermeister Otto Lohmann zeigte sich überrascht, dass die Starthürden so schnell überwunden wurden. Das Vorhaben, die Pflege der Städtepartnerschaften auf eine neue Basis zu stellen, habe die Erwartungen erfüllt.

Für den Arbeitskreis Gourdon konnte Bernd Wendker nur Positives berichten. Ergänzend zum Schüleraustausch führte die Musikfahrt der Big Band und des Oberstufenchors des Kepler-Gymnasiums 57 Teilnehmer in die französische Partnerstadt, die dort mehrere Konzerte gab. In 2004 soll die Abschlussfahrt des Workshops mit Musikern aus Los Angeles und Dallas nach Gourdon führen, um dort innerhalb drei Tagen drei Konzerte zu geben. Der Wunsch: mehr Gegenbesuche in Ibbenbüren. Für das Jahr 2005 laufen entsprechende Planungen. Joachim Michels stellte fest, dass die langjährige Partnerschaft mit Hellendoorn vor allem über die Schulen und Vereine gepflegt werde. Inzwischen seien Kulturunterlagen zwischen den beiden Städten ausgetauscht worden. Höhepunkt des vergangenen Jahres war der Auftritt des Sinter Klaas in Ibbenbüren.

Zum vierten Male leisteten Studenten aus Prievidza ein Praktikum in Ibbenbürener Betrieben ab. Der Austausch von Schülern laufe inzwischen seit 14 Jahren. Seit 1997 beteiligen sich zwei weitere Schulen. Inzwischen, so Klaus Jahn, werde der Versuch unternommen, Sprachkurse zu organisieren. Für den Kulinarischen Herbst soll die slowakische Küche in das Programm aufgenommen werden. Erstmals werden zwei slowakische Schüler bei den Ruhrfestspielen dabei sein. Für einen Austausch über offizielle Stellen hinaus sorgen die Kurfahrten in die Zwillingsstadt Bojnice. Für den Arbeitskreis Roßlau berichtete Barbara Biekötter. Versuche, Kontakte zu den Sportvereinen herzustellen, seien bisher ohne Erfolg geblieben.

Die finanzielle Situation des jungen Vereins ist zufrieden stellend. Die Aufnahme neuer Mitglieder (zurzeit 51) soll Aufgabe für 2004 sein. Die von Karl-Heinz Mönninghoff vorgelegten Förderrichtlinien fanden ebenfalls Zustimmung. Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und städtische Mittel sollen die Aktivitäten von Vereinen und Gruppen gefördert werden. Anträge sind im Voraus zu stellen. Eindringlich forderte Mönninghoff dazu auf, auch Zuschüsse anderer Stellen in Anspruch zu nehmen. Die Förderung durch den Verein beschränkt sich auf drei Euro pro Person. Heinrich Unland bedankte sich recht herzlich für die erfolgreichen Bemühungen von Klaus Jahn, die Beziehungen zu Prievidza zu intensivieren. Seine Position als Beisitzer im Vorstand wird künftig Hansjörg Schnepper wahrnehmen. Für den Arbeitskreis Roßlau rückt Heinrich Westerkamp nach. -wk-

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung vom Freitag, 26. März 2004



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Presse Pfeil La Dépêche du Midi vom 15. Juni .2004 - Trois jours riches en échanges musicaux

GOURDON (46)- JUMELAGE. RENCONTRE MUSICALE INTERNATIONALE DU 16 AU 18 JUILLET PROCHAINS EN L'ÉGLISE SAINT-PIERRE.

Pour fêter les 700 ans de l'église Saint Pierre, 105 musiciens et choristes Allemands et Américains, originaires d'Ibbenbüren, Dallas et Los Angeles, seront présents à Gourdon du vendredi 16 au dimanche 18 juillet.
Durant trois jours, ils vont présenter aux Gourdonnais et nombreux touristes leur riche répertoire musical: concerts de Jazz avec Pinkjazz, big Band du Lycée Johannes Kepler et chants Gospel. Une semaine riche en échanges musicaux mais aussi et surtout en relations humaines se prépare donc.
Cette manifestation est organisée à l'initiative de la MJC d'Ibbenbüren, des villes de Gourdon et Ibbenbüren en collaboration avec les comités de jumelage des deux villes, de nombreuses associations telles que le Cercle d'Etudes du Gourdonnais et le Comité d'Animation Culturelle.


L'année dernière, déjà 50 jeunes musiciens allemands avaient participé à l'anniversaire de l'Ecole de Musique de Gourdon avec l'objectif de créer un CD commun. Ce CD est d'ailleurs disponible, s'adresser à Guilhaume des Longchamps, directeur de l'EMM.

Afin de préparer au mieux cette rencontre, une délégation Allemande composée de Rob Mulder président de la MJC, Frauke Hilbig professeur de musique et Bernd Wendker président du comité de jumelage, se sont déplacées tout récemment à Gourdon.

Claudette Signac, présidente du comité de Jumelage Gourdonnais nous confie « C'est un honneur pour la ville de Gourdon de recevoir ces 105 musiciens, qui n'hésitent pas à faire 2 600 kms, aller et retour en 72 heures, pour fêter en musique l'anniversaire de cette "vieille dame" ! En retour, de nouveaux projets d'échanges musicaux se mettent en place pour l'année prochaine... où les gourdonnais se déplaceraient à Ibbenbüren ».

Au programme des ces trois jours: vendredi 16 juillet, à 21 heures, concert des Pink Jazz Américano-Allemands au café Le Divan. Samedi 17 juillet, à partir de 21 heures, rencontre en choristes à l'église Saint Siméon.
Dimanche 18 juillet, Big band concert à partir de 20 heures place Saint Pierre et à partir de 21 h 30 concert chorale dans l'église Saint Pierre.


Quelle: La Dépêche du Midi vom 15. Juni 2004


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Presse Pfeil IVZ vom Mittwoch, 07. Juli 2004 - "Musik lässt die Welt sich schneller drehen"

IBBENBÜREN Das war ein vielversprechender Auftakt des VIII. Pink Jazz Festivals. Im gut besuchten PZ des Johannes-Kepler-Gymnasiums, das erstmals Schauplatz und Mittelpunkt des durch Teilnahme am Schulunterricht erheblich verbreiterten internationalen Austausches ist, gaben am Montagabend gleich drei Bigbands Proben ihres Könnens. Dieser Auftritt der Jazz-Workshop-Teilnehmer klang wie eine gute Basis für eine erfolgreiche Arbeit in den nächsten zweieinhalb Wochen.

Unter der Leitung von Holger Till sorgte die Pink Pop Big Band mit ihren zahlreichen Absolventen früherer Festivals gleich für das richtige Feeling. Gute alte Standard-Bekannte, aber auch weniger Geläufiges in recht weitgespannten Stilen führten ein in die Welt des Jazz, um die es in Ibbenbüren etwas still geworden war. Dass das nicht Stillstand bedeuten muss, zeigten vor allem die Solo-Improvisationen, die nicht nur instrumentales Können, sondern auch die persönliche Note der Musiker verrieten.

Wie die früheren Austauschprogramme, so wird auch dieses wohl weitere Anregungen und vermutlich neue Mitspieler bringen. Durch politische Ereignisse ist die Kontinuität des wohl einmaligen deutsch-amerikanischen Kulturaustausches, an dem in diesem Jahr auch drei Schüler aus Ibbenbürens französischer Partnerstadt Gourdon teilnehmen, ja leider gestört worden. Darauf machte Heinz Steingröver als Hausherr in seinen zu Ehren der Gäste aus Los Angeles und Dallas - schließlich ist er Englischlehrer - in deren Muttersprache gehaltenen Begrüßungsworten aufmerksam. Dem Festival wünschte er viel Erfolg, denn "Money makes the world go around", aber die Musik lasse sie sich schneller drehen. Bürgermeister Otto Lohmann hielt in seiner Eröffnungsansprache noch einen Moment beim Geld inne. Er freute sich, dass trotz vieler Probleme bei der Finanzierung der Neustart des bedeutenden Projektes gelungen sei, etwa durch Sponsoring oder durch das Hereinnehmen anderer Mitveranstalter neben Pink Pop und der Stadt.

Auch im Namen des Landrats wies er darüber hinaus auf die engagierte Arbeit vieler Helfer hin, ohne die gar nichts möglich wäre. Gerd Bracht als Vorsitzender von Pink Pop freute sich besonders über die vielen Ehemaligen, die jetzt teilweise als Dozenten zurückgeben, was sie in früheren Festivals erleben konnten. Neuland ist diese internationale Begegnung für die Mitglieder der Bigband "Jazzo" des Kepler-Gymnasiums, die dann die Bühne betrat. Die jungen Schüler zeigten unter der Leitung von Frauke Hilbig aber schon gutes Verständnis und eine beachtliche Exaktheit. Die tägliche Arbeit bei den Proben, die ja in ihrer eigenen Schule stattfinden, wird wohl alle weiter bringen. Die Begeisterung musste schon gebremst und das freie Musizieren während der Schulzeit am Vormittag auf eine tägliche Jam Session in der großen Pause beschränkt werden.

Hinreißend war schließlich der Auftritt der Latin Big Band der California State University Northridge unter Leitung von Gary Pratt. Das war ideenreicher Bigbandjazz, locker und gleichzeitig präzise vorgetragen. Der Professor, der schon fast Heimrecht hier hat, hatte seine Gruppe eigens mit dem Hinweis auf Ibbenbüren zu intensiven Proben motiviert. Jetzt konnte er sich sogar erlauben, zeitweise die Bühne zu verlassen, und seine Studenten spielten mit gleicher Qualität weiter. Bei ihrem nächsten Auftritt am Sonntag werden wohl auch im Dörenther Hafen die Wogen der Begeisterung hochschlagen. -wf-

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung vom Mittwoch, 07. Juli 2004



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Presse Pfeil IVZ vom Freitag, 16. Juli 2004 - Manche Combos waren kaum wiederzuerkennen

IBBENBÜREN Was für ein tolles Jazzkonzert am Mittwochabend im Kepler-Gymnasium! Zum Abschluss des Pink Jazz- Workshops 2004, präsentiert von der Ibbenbürener Volkszeitung, zeigten die Teilnehmer in Combos und Big Bands, was sie in den wenigen Tagen intensiver Arbeit gelernt haben. Konzentrierter, sicherer und begeisterter als in allen Auftritten zuvor vermittelten die jungen Leute den Eindruck, dass eine ausgesprochen fruchtbare Zeit hinter ihnen liegt.

Mit ideenreichen Variationen zu "Summertime" von Georges Gershwin, der tatsächlichen Wetterlage angepasst recht "funkig", setzte Tim Ishiis Combo als "Eisbrecher" gleich Maßstäbe, die bis zur Zugabe der Latin Big Band von Gary Pratt kurz vor Mitternacht nach Kräften durchgehalten wurden. Das riss das Publikum von Anfang an mit. Jedes Solo wurde mit Beifall bedacht, jede besondere Leistung gewürdigt. Vor allem die Mitstudenten reagierten mit Schulterklopfen und Gratulationen nach den Auftritten und ließen auch für Außenstehende ein wenig von der Atmosphäre des Workshops durchscheinen.

Dadurch beflügelt, waren einige Combos, die zwei Tage vorher bei "Dos Amigos" noch gehemmt wirkten, kaum wiederzuerkennen. Dabei wurden keine dort gespielten Stücke wiederholt, sondern ein ganz neues Programm vorgestellt. Aber die in kleinem Kreis gewonnene Auftrittssicherheit bewährte sich jetzt im großen Konzert. So hatten die Zuhörer im gut besuchten PZ des Johannes-Kepler-Gymnasiums, darunter auch der Schirmherr Landrat Thomas Kubendorff, großes Vergnügen an variantenreichem guten Jazz kleiner und großer Formationen. Erstaunlich, wie unauffällig die Wechsel auf den Bühnen vonstatten gingen. Nie ging der Zusammenhang des Programms durch störende Umbauten verloren. Auch bei den Big Bands lenkte zuerst das Ensemble des Festivalleiters Tim Ishii den Blick von der Nische der Combos auf die große Bühne. Obwohl viele der Ibbenbürener Bandmitglieder erst in diesen Tagen Bekanntschaft mit dem Jazz gemacht hatten, bot die Gruppe eine schöne und geschlossene Leistung. Mit John Mosley stellte, wieder nach einem Combo-Auftritt, ein Musiker seine Festival-Band vor, der soeben in den USA als Leiter einer der fünf besten College-Bands geehrt worden ist. Dabei agiert er ganz dezent, aber effektiv, wie auch jetzt wieder das Ergebnis seiner Arbeit bewies.

Christian Kappe, vor 17 Jahren selbst Festivalteilnehmer, inzwischen Dozent in Leipzig, schien ein Orchester zu dirigieren, zwar ohne Taktstock, aber mit Partitur. Ob die Gepflogenheiten der klassischen Musik auch dem Jazz etwas zu geben haben? Jedenfalls war die Darbietung von großer Exaktheit und beachtlicher Dynamik geprägt. Hatte das dreiköpfige internationale Moderatorenteam mit Martin Behrens, Tim Ishii und Rob Mulder bis dahin mehrsprachig und locker durch das Geschehen geführt, so kam es nun zu einigen Gemütsbewegungen. Zunächst machte sich Unruhe und auch Unmut breit über die Kürzungen der Arbeit von Pink Pop durch die Stadt Ibbenbüren (siehe auch Artikel auf der Lokalseite 1). Ein fachlich versierter Zuschauer brachte auf der Bühne sein Unverständnis zum Ausdruck, wo doch gerade das Festival wieder bewiesen habe, wie einmalig und wie wertvoll für Ibbenbüren das Engagement in der "Scheune" ist.
Und dann kam Wehmut und Abschiedsschmerz auf, denn am nächsten Abend stand ja die Abreise nach Gourdon und danach der Rückflug der amerikanischen Teilnehmer bevor. Geschenke wurden ausgetauscht, Dank ausgesprochen, der neue Aspekt des Schulaustausches und seine Umsetzung gelobt. Tim Ishii hob die Gastfreundschaft Ibbenbürens und ihrer "great citizens", teilweise sogar auf Deutsch, hervor. "This applause is for you!" Schließlich führte die Latin Big Band aus Northridge mit ihrem Chef Gary Pratt, die sich in diesen Tagen sehr fleißig als Botschafter des Jazz und des Festivals engagiert hatte, zur Musik zurück und beendete einen hervorragenden Abschluss des VIII. Pink Jazz Festivals. Wilm Froese

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung vom Freitag, 16. Juli 2004





Archiv/Pressespiegel 2004




La Depeche




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